Meine Reise - Vom Traum bis zum eigenen Führerschein
- März 25, 2026
- Simon Bachmann
- 11:24 p.m.
Servus zusammen!
Eigentlich war es ja klar, dass es irgendwann so kommen musste…
Wer den Sound hört, wenn an der Ampel jemand am Gashahn reißt, der weiß: Das will ich auch!
Die Entscheidung: Nicht lange fackeln
Ganz ehrlich? Ich hatte am Anfang null Plan von der Technik. Aber mit 16 hat mich ein Kumpel erst so richtig auf den Geschmack gebracht. Ab dem Moment gab es kein Zurück mehr. Ich wusste nur, dass ich keine Lust mehr auf das ewige: „Kannst du mich kurz fahren?“ hatte. Ich wollte selbst entscheiden, wohin es wann geht. Also habe ich mir gedacht: „Jetzt oder nie.“ Kurz informiert, angemeldet – und schon saß ich in der Fahrschule.
Die Fahrschule: Adrenalin und Stress
Die Theorie war jetzt nicht unbedingt das Highlight, sondern eher zäh. Aber die erste Fahrstunde? Das vergisst man nicht mehr. Das erste Mal die Kupplung kommen lassen, dieses kurze Wackeln und dann der Moment, wenn man merkt: „Ey, das Ding fährt ja wirklich!“ Mein Grinsen unter dem Helm war wahrscheinlich breiter als die Landstraße.
Klar gab es auch Tage, an denen ich am liebsten alles hingeschmissen hätte. Wer schon mal bei 30 Grad in voller Montur versucht hat, im Schritttempo Slalom zu fahren weiß genau was ich meine. Da kommt man ordentlich ins Schwitzen.
Tag X: Endlich fertig!
Die Prüfung war dann der pure Nervenkitzel. Mir ist das Herz bis zum Hals gestiegen, als der Prüfer hinter mir in das Auto stieg. Aber die 40 Minuten vergingen wie im Flug. Und als er mir trotz einiger kleiner Fehler dann zugenickt und gratuliert hat, war der ganze Stress sofort vergessen. Das Kärtchen in der Hand war für mich viel mehr als nur ein Führerschein – es war mein Ticket in die Freiheit. Da ich die Prüfung mit meinem eigenen Motorrad machte, konnte ich auch direkt vom TÜV nach Hause fahren.
Das Gefühl, niemanden mehr im Nacken zu haben, war unbegreiflich.
Ausblick: 70.000 Kilometer später
Seit diesem Tag sind mittlerweile dreieinhalb Jahre vergangen und ich habe jede Sekunde genossen. Mit rund 70.000 Kilometern auf dem Tacho habe ich inzwischen einiges an Erfahrung gesammelt – von engen Kurven im Bayerischen Wald bis hin zu den langgezogenen Kurven an der Küste Kroatiens. Auf Bikesics möchte ich dieses Wissen jetzt weitergeben. Egal ob Technik-Tipps oder Strecken-Empfehlungen: Hier teile ich alles, was ich auf der Straße gelernt habe.

